Werner Furrer Waffenpaltzstrasse 18 8002 Zürich
Ergotherapie im Zentrum von Zürich

für Kinder, Jugendliche & SeniorInnen

Was ist Ergotherapie?
Ergotherapie stellt die Handlungsfähigkeit des Menschen in den Mittelpunkt. Sie unterstützt dabei, Gesundheit zu fördern und die Lebensqualität zu steigern. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, an den Aktivitäten des täglichen Handelns sowie am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Ergotherapie für Kinder & Jugendliche
Die Ergotherapie unterstützt Kinder und Jugendliche mit angeborenen, entwicklungsbedingten oder erworbenen Beeinträchtigungen dabei, ihre Wahrnehmung, Grob- und Feinmotorik, Kognition sowie psychische Fähigkeiten zu verbessern.
Ausgehend vom individuellen Bedarf, Stärken und Vorlieben des Kindes oder Jugendlichen werden die therapeutischen Methoden und Aktivitäten gezielt ausgewählt und angepasst. So entsteht eine Behandlung, die optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Förderung der Motorik: Feinmotorik: Übungen zur Verbesserung der Stifthaltung, des Schneidens mit der Schere, des Knöpfe oder Reissverschluss Schliessen und Öffnen oder des Legobauens. Grobmotorik: Übungen zur Verbesserung der Koordination, des Gleichgewichts und der Körperwahrnehmung, z.B. Klettern, Balancieren, Hüpfen. Förderung der sensorischen Integration: Wahrnehmungsschulung: Einsatz von verschiedenen Reizen (z.B. taktile, visuelle, auditive) zur Verbesserung der Verarbeitung von Sinneseindrücken, z.B. durch den Einsatz von Igelbällen oder anderen Materialien. Sensomotorische Übungen: Kombination von Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen, um die Verbindung zwischen Körperwahrnehmung und Bewegung zu verbessern. Förderung kognitiver Fähigkeiten: Aufmerksamkeitstraining: Übungen zur Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeit. Gedächtnistraining: Übungen zur Verbesserung des Gedächtnisses und der Merkfähigkeit. Hirnleistungstraining: Übungen zur Förderung von Denkprozessen und Problemlösungsfähigkeiten. Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen: Training von Alltagsaktivitäten: Anziehen, Essen Soziales Kompetenztraining: Förderung von sozialen Fähigkeiten, z.B. in Rollen- und Regelspielen. Unterstützung bei Lernschwierigkeiten: Erarbeitung von Lernstrategien und Anpassung von Lernumgebungen.
Beispiele für ergotherapeutische Interventionen bei Kindern

Therapieangebot bei folgenden Diagnosen und Auffälligkeiten
- Autismusspektrumstörung ASS - ADS / ADHS - Probleme der Sinneswahrnehmung, z.B. Körper- u/o Raumorientierung, Angst vor unstabilen Spielgeräten oder Höhen, Beeinträchtigung der visuellen und/oder auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung - Sensorische Entwicklungsverzögerung - Grob- und/oder feinmotorische Auffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen - Konzentrations- und Merkfähigkeitsschwierigkeiten - Probleme der Handlungsplanung und Handlungsumsetzung - Verhaltensauffälligkeiten und /oder Aktivitätsstörungen (Angst, Aggression, Hyper- oder Hypoaktivität) - Körperbehinderung / Cerebralparese - Geistige Behinderung, Trisomie 21 Die Liste ist nicht abschliessend

Ergotherapie für SeniorInnen
Ein fortgeschrittenes Alter bringt körperliche, psychische und soziale Veränderungen mit sich, die den Alltag spürbar beeinflussen können. Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, entwickeln sich mitunter zu neuen Herausforderungen. Zusätzlich können Verluste, Unsicherheiten oder Ängste entstehen, die den Alltag weiter belasten.
Die Ergotherapie unterstützt ältere Menschen dabei, verloren gegangene motorische, kognitive oder alltagspraktische Fähigkeiten wiederzuerlangen oder bestmöglich zu erhalten. Ziel ist es, die Selbstständigkeit zu fördern, den Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Häufige Auffälligkeiten und Erkrankungen im Alter:
- Einschränkungen der Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag: Schwierigkeiten bei der Körperpflege, Anziehen, Kochen, Einkaufen, im Verkehr, bei ÖV Benutzung etc. -Altersbedingte Funktionseinschränkungen: Eingeschränkte Mobilität, reduzierte kognitive Fähigkeiten, Wahrnehmungsstörungen - Psychische Erkrankungen: Depression, Psychosen, Neurosen -Degenerative und rheumatische Erkrankungen: Erkrankung des Muskel- und Skelettsystems
Angebot und Vorgehen
In einem ersten Gespräch – bei Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den Eltern – werden die bestehenden Schwierigkeiten sorgfältig erfasst. Ergänzend fliessen ärztliche Berichte sowie gezielte Beobachtungen aus der ergotherapeutischen Arbeit ein, um ein ganzheitliches Bild zu erhalten. Auf dieser Grundlage werden die therapeutischen Massnahmen individuell geplant und im Verlauf der Therapie regelmässig in weiteren Gesprächen überprüft und angepasst.
Durch therapeutische und spielerische Methoden in der Einzeltherapie unterstütze und ermutige ich Kinder wie auch Erwachsene, neue Fähigkeiten zu entdecken oder verloren gegangene Fertigkeiten wiederzuerlangen. Dabei stehen die persönlichen Therapieziele stets im Mittelpunkt.
Bei Bedarf kann die Therapie auch im häuslichen Umfeld stattfinden. Dies ermöglicht den gezielten Einbezug der vertrauten Umgebung und unterstützt die Umsetzung der erlernten Fähigkeiten im Alltag.


Über mich
Ich bin Werner Furrer, dipl. Ergotherapeut FH, und verfüge über 30 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Als Mitglied des ErgotherapeutInnen-Verbands Schweiz bilde ich mich regelmässig weiter, um meine Klientinnen und Klienten nach aktuellen fachlichen Standards begleiten zu können. Zu meinen Fort- und Weiterbildungen gehören unter anderem:
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Sensorische Integrationstherapie (SI)
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Lehrgang zur Entwicklungsförderung bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung
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Die Waldon-Methode in der Praxis
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Entwicklungsneurologische Therapie nach Bobath (NDT)
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Basale Stimulation in Therapie und Pädagogik
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Affolter-Modell
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Kinaesthetics in der Pflege
In meiner ergotherapeutischen Arbeit lege ich grossen Wert darauf, eine unterstützende und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen. Es ist mir wichtig, dass sich meine Klientinnen und Klienten verstanden, ernst genommen und wohl fühlen – denn eine vertrauensvolle Umgebung bildet die Grundlage für erfolgreiche therapeutische Prozesse.
Anmeldung und Kostenübernahme
Ergotherapie ist eine medizinisch-therapeutische Massnahme und wird in der Regel ärztlich verordnet. Liegt eine solche Verordnung vor, übernimmt die Grundversicherung der Krankenkasse, die Invalidenversicherung (IV) oder – bei einem Unfall – die Unfallversicherung die Kosten der Behandlung.
Ohne ärztliche Verordnung müssen die Therapiekosten privat getragen werden.
Gerne nehme ich Ihre Anmeldung entgegen und informiere Sie persönlich über das weitere Vorgehen.
Bitte beachten Sie, dass vereinbarte Therapietermine verbindlich sind. Termine, die nicht mindestens 24 Stunden im Voraus abgesagt werden, müssen privat in Rechnung gestellt werden.
Formulare zum downloaden